Soziale Aktionen


Mittelbeschaffung

bis 1999

Die Mittel für soziale Aktionen stammen aus Mitgliederbeiträgen, freiwilligen Spenden, Kartenverkauf und verschiedenen Sammeltätigkeiten. Auch Geschenke und Legate hat der Club erhalten. Ein Mitglied vermachte dem Club 50’000 Franken zur freien Verwendung und schenkte ausserdem 10’000 Franken zur Unterstützung älterer alleinstehender Frauen, insbesondere von Witwen.

Zu den sozialen Aktionen der ersten Zeit gehören die jahrelange finanzielle Unterstützung einer Witwe mit Kind, deren Mann beim Kraftwerkbau in Mattmark(Wallis) umgekommen war, sowie regelmässige Spenden an ein Kinderheim in Rehetobel.

Die vergangenen 15 Jahre sind besser dokumentiert. Dazu zählen Aktionen im Rahmen des Programmfokus von Soroptimist International und weitere Hilfeleistungen, die der Club in eigenem Ermessen bestimmt.
Finanziell vom Club Zürich unterstützt wurden unter anderem der Wagerenhof Uster, die Schweizer Berghilfe, eine Behindertenbücherei und ein Taubblindenheim, der Verein Studierender Eltern, das Mathilde Escher Heim, das Heim Altried, das Schulhaus Dielsdorf, die Geschützte Werkstätte Samedan, aber auch die Jungendparty Zürich, Bergfamilien und hirngeschädigte Patienten.

Der Swimathlon 1993 war eine gesamtschweizerische Aktion aller Clubs. Aus dem Erlös des Clubs Zürich konnten zwei Fahrzeuge für Behinderte gekauft werden, ein Bus für Multiple Sklerose Patienten für ein Heim in Oberrieden und ein Auto für den Patiententransport in der Region Zürich.

Bei Besuchen in ausländischen Clubs, insbesondere in den Neunzigerjahren in Osteuropa, hörten die Mitglieder von den Schwierigkeiten, mit denen ihre Sorores dort zu kämpfen hatten und boten ihre Hilfe an. Das Ursulinerinnen-Kloster in Warschau erhielt Medikamente und Nahrungsmittel, eine Gynäkologin in St. Petersburg Medikamente, und ein Kindergarten in der gleichen Stadt auch Vitamine, Nahrungsmittel und Geld. Weitere Medikamente gingen nach Afrika, nach Kamerun und Togo.

Auch eine junge Schweizer Naturwissenschaftlerin wurde unterstützt mit Beiträgen an die Kosten ihrer Feldforschung über Insekten in der Wüste Nordafrikas. Im Rahmen des Programmfokus Integration ausländischer Frauen erhielt eine Türkin finanzielle Mittel für ihr Hochschulstudium in Zürich.

1995 entstand ein eindrückliches Filmporträt des Gründungsmitgliedes Prof. Dr. Elsy Leuzinger über das Leben dieser bemerkenswerten Frau, die als Direktorin des Museums Rietberg, des einzigen Hauses für die Kunst aussereuropäischer Völker seiner Art in der Schweiz, für das Verständnis fremder Kulturen in Zürich Ausserordentliches geleistet hat.

1997/99 eröffnete der Club Zürich einer jungen begabten Schweizer Tänzerin die Möglichkeit, sich an einer renommierten Schule in Grossbritannien zu bewerben, was ihr als Bürgerin der Schweiz, die nicht Mitglied der Europäischen Gemeinschaft ist, finanziell sonst nicht möglich gewesen wäre. Nach ihrem erfolgreichen Debüt erhielt sie dann weitere Stipendien aus ihrem Heimatkanton.

2000/02

Anlässlich des fünfzigjährigen Jubiläums, das am Wochenende vom 1. bis 3. September 2000 mit Gästen aus Schwesternclubs und Mitgliedern anderer Serviceclubs für Männer und Frauen gefeiert wurde, fand der Festakt im Saal der Kleinen Tonhalle statt. Am anschliessenden Galadiner im Kongresshaus mit musikalischen Einlagen und einer einmalig grosszügig dotierten Tombola, aber auch durch Spenden, konnte der Club Zürich den stolzen Betrag von 88.888.88 Franken der Pestalozzi Stiftung übergeben, die Jugendlichen in abgelegenen Regionen der Schweiz eine Ausbildung ermöglicht. Die festliche Übergabe an den Präsidenten der Stiftung, Ulrich Bremi, fand am 9. Januar 2001 im Zunfthaus zur Meisen statt.

Die Empfänger von finanziellen Mitteln des Clubs Zürich sind im Jahr 2001:Das Waisenhaus und Schulheim Bourgas, Bulgarien (Patenschaften), das Ursulinerinnen-Kloster, Warschau, und ungarische Kriegsgeschädigte(Medikamente).

Soziale Aktionen im Jahr 2000/2002 waren: Weinverkauf für den Programmfokus von Soroptimist International, Limbs for life, Kartenverkauf für das Schweizer Hilfswerk Kinder in Not, ein finanzieller Beitrag an Erdbebengeschädigte in Indien, weitere Patenschaften für das Waisenhaus und Schulheim Bourgas, Bulgarien, sowie ein Beitrag für das Ursulinerinnen-Kloster, Warschau, und Spenden für das Behindertenheim Züriwerk, für den Unions-Programmfokus CIDE sowie weitere soziale Aktionen anderer Clubs der Union Schweiz.

Der Schwerpunkt der sozialen Aktionen jedoch lag auf dem Projekt Limbs for Life, Hilfe für Minengeschädigte, dem der Club Zürich den stolzen Betrag von Franken 33’000.- überreichen konnte. Dieser Betrag kam durch verschiedene Aktionen zusammen. Einen grossen Anteil daran hatte das von Mitgliedern des Clubs Zürich geschaffene und produzierte Kochbuch kalter Köstlichkeiten Cool Inspiration und der damit verbundene festliche Anlass.

2003/04

2003 und 2004 wurden Klein-Einstein, eine Betreuung von Kinder im Zürcher Langstrassenquartier unterstützt. Im Ausland ging die Hilfe an Strassenkinder in Burkarest, Rumänien.

2005/06

2005/06 wurde ein Nähzentrum für Frauen in Madagaskar gefördert. Die Bahnhofhilfe Compagna, Zürich und eine Familie in Arth, die beim Hochwasser im Sommer 05 alle Obstbäume verlor, sowie das Projelkt ‚Little Bridge‘ in Armenien wurden unterstützt.

2006/07

2006/07 wurde das Afrikaprojekt ‚Brunnen in Difémou‘ unterstützt. Unser grosses Projekt ‚Kranz der Freude‘ zu Gunsten Kinderspitex Kanton Zürich wurde geplant, und mit viel Elan und Erfolg realisiert, es ergab einen definitiven Gesamterlös von CHF 63’285.90!

2009/10

Am 22. März 2010 fand im Grossen Tonhallensaal in Zürich das Benefizkonzert zugunsten des ‚Swiss Laos Project‘ statt. In einem beinahe ausverkauften Saal spielte unter der Leitung von Daniel Schweizer das Orchester21 Klavierwerke von Ludwig van Beethoven. Unsere Clubschwester Michiko Tsuda trat als bravouröse Solistin auf; sie ist eine international bekannte und anerkannte Pianistin.
Am Clubabend vom 14. September 2010 konnte der Vizepräsidentin von Swiss Laos Hospital Project der hohe Betrag von CHF 18‘000.- übergeben werden. Dieses Geld wird für ein neues Geburten-Instrumentarium eingesetzt werden. Bericht im Link